Im Repertoire:

Schweig, Bub!

Zum zweiten Mal nach 2002 lassen wir in der noch jungen Geschichte des TIK durch Fitzgerald Kusz die so genannten „kleinen Leute“ zu Wort kommen. Die Frage nach dem warum überhaupt und die Frage nach dem warum gerade mit Schweig, Bub! beantwortet uns der Autor selbst: „Ich setze auf größtmögliche Identifikation mit denen da oben auf der Bühne, die zwei Stunden lang ungeniert essen und dies mit Reden begleiten. Nie wieder habe ich in einem anderen Stück einen derart hohen Grad der Identifikation erreicht, wie in Schweig, Bub!

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La Mandragola – die Liebeswurzel

Callimaco begehrt die schöne, tugendhafte Lucrezia, die Frau des Senators Nicia.

Mit Hilfe seines Dieners Siro heckt er einen hinterlistigen Plan aus, wie man(n) die fromme Lucrezia zu seiner Mätresse machen könnte. Dieser Schmarotzer menschlicher Schicksale hat die rettende Idee und bringt mit dem Zaubertrank eine Meister-Intrige in Gang.

Mit Hilfe der reizenden Zofe Fiametta stellt er Callimaco als einen auf dem Gebiet der Unfruchtbarkeit höchst erfolgreichen Arzt vor. Dieser weiß sofort Rat und verordnet Lucrezia einen Trank aus der Wurzel der La Mandragola…

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Passion

Die kleine Ortschaft – irgendwo in Franken – blickt voller Neid auf den Nachbarort, der im regionalen Umfeld durch sein Passionsspiel berühmt geworden ist. Das Passionsspiel lockt wie in Oberammergau oder in Tirschenreuth viele Touristen an und deren Schauspieler genießen hohes Ansehen. Da war klar: Von dem Kuchen will man jetzt auch ein Stück abhaben, und so versteigt man sich in die haarsträubende Idee, getreu dem Motto, was Oberammergau kann, können wir auch, ein eigenes Passionsspiel aus dem Boden zu stampfen.

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Der Faust in der Tasche

Jeder kennt sie – die tragische Geschichte des Gelehrten Dr. Heinrich Faustus und Gretchens. Aber hat uns der gute Johann Wolfgang von Goethe tatsächlich die ganze Wahrheit in seinem „Faust I“ verraten? Oder doch das ein oder andere verheimlicht?

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Die Nacht von Flossenbürg

→ Gedanken zum Tag der Befreiung

Einen Tisch und zwei Stühle. Mehr braucht es nicht für das TIK. Spielfläche ist der Altarraum, die Zuschauer sitzen in den Kirchenbänken. Als Stück „für den Kirchenraum“ hat Autor Karlheinz Komm sein Werk „Die Nacht von Flossenbürg“ konzipiert. Der Titel lässt erahnen, dass es keine leichte Kost wird.
Denn Flossenbürg – eine Gemeinde in der nördlichen Oberpfalz – hat vor allem durch den Standort eines Konzentrationslagers im Dritten Reich traurige Bekanntheit erlangt. Genau dort spielen sich auch weite Teile des Stücks ab. Genauer gesagt in einer Zelle im Todestrakt.

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Archiv:

Die Saupreissen

Im Oktober 2001 hatte Jürgen Peter die Idee ein Theaterstück in einer Kneipe zu inszenieren. Mit dem Volksstück die Saupreissn des bekannten fränkischen Wortakrobaten Fitzgerald Kusz war man schnell fündig geworden und kurze Zeit später begannen die Proben.

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So ein Theater

Zwischen Slapstick und Realsatire

Das „Theater in der Kneipe“ (TIK) zeigte in „Holl’s Malergarten“, wie das Leben sein kann.

Das Stück „So ein Theater“ des renommierten Autors Karlheinz Komm kam beim Publikum sehr gut an.
Eine Ehetragödie à la Virginia Wolf könnte es sein, würden sich die beiden nicht entsetzlich mögen. Und wären sie nicht Vollblut Theatermenschen, mit Mutterwitz und Selbstironie höchst begabt. So witzeln sie in Bildungszitaten, kalauern sie sich durch ihre einstigen Paraderollen von der Antike über Goethes „Faust“ bis zur Moderne und lassen die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmen.

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Die Schöpsenreuther Narrenliste

Das Stück „Ins Land der Franken fahren oder die Schöpsenreuther Narrenliste“ wird in fränkischer Mundart gespielt. Kein Wunder, waren doch die „Saupreissn“ von Fitzgerald Kusz ein Riesenerfolg. Der Autor des neuen Stückes, Karl-Heinz Komm, wurde bei seinem letzten Besuch gefragt, ob er nicht für die begabten und spielbegeisterten Darsteller ein Stück schreiben wolle. Er wollte.

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Der Fall Luther

Noch ein Luther-Stück?

→ Karlheinz Komm über sein Stück

→ Kritik Trebgast, Bayerische Rundschau Kulmbach

→ Kritik Bad Berneck

 

Advocat Pathelin

TIK-THEATER FEIERT MIT „ADVOKAT PATHELIN“ PREMIERE
Ensemble erregt beim Bezirkstag der Amateurtheater mit amüsanter Neuinszenierung Aufsehen

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Elisabeth von Thüringen

„Ich habe Euch immer gesagt, dass wir die Menschen fröhlich machen müssen!“

– Elisabeth von Thüringen

Landgräfin Elisabeth von Thüringen, geboren am 07.Juli 1207 in Ungarn, gestorben am 17.November 1231 in Marburg an der Lahn, auch als Elisabeth von Ungarn bekannt, war Landgräfin von Thüringen und Tochter des ungarischen Königs Andreas II. Sie war mit vielen weiteren einflussreichen deutschen Adelshäusern und dem Kaiser verwandt und wurde bereits wenige Jahre nach ihrem Tod am Pfingstfest 1235 heilig gesprochen. Elisabeth wird oft als die deutsche „Nationalheilige“ des Mittelalters bezeichnet; ihr Gedenktag ist der 19. November.

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Im weißen Rössl

Im Hotel „Im weißen Rössl“ ist Hochsaison. Die Wirtshäuser und Pensionen in St. Wolfgang erwarten zahlungskräftige Gäste, diese wiederum alpenländische Gastlichkeit, Gebirgsnatur pur und Erholungsfreuden, Amouren eingeschlossen…

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